Cookie-Einstellungen

Wir verwenden Cookies, um Ihnen ein optimales Webseiten-Erlebnis zu bieten. Dazu zählen Cookies, die für den Betrieb der Seite und für die Steuerung unserer kommerziellen Unternehmensziele notwendig sind, sowie solche, die lediglich zu anonymen Statistikzwecken, für Komforteinstellungen oder zur Anzeige personalisierter Inhalte genutzt werden. Sie können selbst entscheiden, welche Kategorien Sie zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass auf Basis Ihrer Einstellungen womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.

Cookie-Einstellungen

Pfarrkirche St. Bartholomäus Willersdorf

Historie

Wann und von wem das Willersdorfer Gotteshaus erbaut wurde, kann nicht mit Bestimmtheit gesagt werden.

Eine Kapelle wurde jedoch bereits im 14. Jahrhundert bezeugt und bald darauf zur Pfarrkirche erhoben, denn nach dem Stiftungsbuche liegt aus dem Jahre 1362 ein von 22 namentlich aufgeführten Bischöfen bestätigter Ablaßbrief vor, in welchem „der Kapelle des hl. Bartholomäus zu Willersdorff“ reichliche Ablässe verliehen wurden. Der Bamberger Bischof Leopold III. (1352 – 1363) bestätigte diesen Brief im Dezember des Jahres 1363. Von einem 1457 geweihten Neubau mit Kirchhofbefestigung haben sich die beiden Untergeschosse des Chorturmes erhalten.

Die Kirche wurde an Sonn-u. Feiertagen von einem Pfarrer des Forchheimer Stifts St. Martin versorgt. Als der Stiftsherr wegen des beschwerlichen Weges immer häufiger ausblieb, mußte man sich in den Nachbarorten (besonders Schnaid) um geistliche Aushilfe bemühen. Im 16. Jahrhundert beschränkte sich das Forchheimer Interesse, so beklagte es die Ortschronik, gar nur noch auf die Eintreibung des Zehnten.

Friedrich Bernhard, 1558 in Willersdorf geboren, errichtete von 1591 bis 1602 durch sieben Stiftungen eine eigene Pfarrstelle für seinen Heimatort. Er war zu dieser Zeit Pfarrer von Adelsdorf und Aisch.

Die Pfarrei Willersdorf ist seit 1602 bestätigt.

Pfr. Bernhard starb 1613 und ist in der Willersdorfer Pfarrkirche vor dem Hochaltar begraben.

Die Kirche am nördlichen Dorfrand ist dem heiligen Bartholomäus geweiht, der in Anspielung auf seinen Märtyrertod durch Enthauptung mit einem Messer dargestellt ist. Sein Bild schmückt den barocken Hauptaltar im gotischen Chor, dem ältesten Teil der Kirche.

Im Mittelpunkt der beiden Seitenaltäre stehen schöne spätgotische Schnitzfiguren. Links Maria als Himmelskönigin. Rechts der Auferstandene im Strahlenkranz. Die mit Einlegearbeiten geschmückte hölzerne Kanzel stammt aus dem Jahre 1610.

Das hohe barocke Langhaus wurde 1701 von Bonaventura Rauscher errichtet. 1710 setzte man das erste Orgelwerk mit 7 Registern und einem Subbass ein. Die alte Turmhaube wurde 1756 abgetragen und es entstanden die Obergeschosse mit der Zwiebelhaube in der heutigen Form. 1864 erfolgte die Anschaffung einer neuen, größeren Orgel aus Bamberg.