In Hallerndorf fand die zentrale Auferstehungsfeier für die komplette Seelsorgeeinheit statt. Anschließend könnten sich alle Gottesdienstbesucher im Pfarrheim beim gemeinsamen Osterfrühstück stärken.
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Dieser Gottesdienst war der Traum eines jeden Pfarrers. "Ich wusste gar nicht, dass wir in der Seelsorgeeinheit so viele Kinder haben", kam es aus Pfr. Steffel herausgesprudelt. Im Rahmen der Kommunionvorbereitung nahmen alle Kinder der Seelsorgeeinheit an diesem Gottesdienst teil. Sie brachten sich mit Kyrie- und Fürbittrufen in den Gottesdienst ein. Im Predigtspiel zeigte Christoph Lieberth und Tanja Stenglein (als Gärtnerin) schauspielerisch, dass es sich lohnt geduldig zu sein. Und wenn nötig ist, jemanden sogar eine zweite oder auch eine dritte Chance zu geben. Im Beispiel eines dürren Baumes konnten die Kinder den Baum mit ihren Talenten (die sie zuvor auf Tonpapier aufgeschrieben hatten) zum Erblühen verhelfen. Die Band Masada bereicherte musikalisch den Gottesdienst.
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Der 25. Februar 1995 – der Faschingssamstag – war in gewisser Weise ein kleiner Umbruch im kirchlichen Leben in der Gemeinde Hallerndorf. Der damalige Pastoralassistent Mathias Bischof organisierte einen Jugendgottesdienst zum Thema „Masken“ welcher musikalisch von der neuen Kirchenband Masada gestaltet wurde. Es war der allererste Auftritt der Band. Damals war es hier ein ziemliches Novum, dass mit Instrumenten wie Schlagzeug, Keyboard, Bass und E-Gitarre in der Kirche Lieder gesungen werden. Dieses sog. „Neue Geistliche Lied – kurz: NGL“ hat sich seitdem im Rahmen von Jugend- und Familiengottesdiensten, Erstkommunionfeiern und Firmungen sowie bei Taufen und Hochzeiten, immer mehr verbreitet. Schlussendlich hat es das NGL auch in das neue Gotteslob geschafft, welches seit letztem Jahr hier in der Seelsorgeeinheit Unterer Aischgrund im Gebrauch ist. 20 Jahre später wurde dieses Ereignis wieder in Erinnerung gerufen und zwar im Rahmen eines Faschings-Familiengottesdienstes zum Thema „Friede, Freude, Faschingszeit“. Zu diesem Gottesdienst sind auch viele ehemalige Bandmitglieder gekommen die gemeinsam mit der aktuellen Besetzung die musikalische Gestaltung übernahmen. Die liturgische Ausarbeitung des Faschingsgottesdienstes lag in der Hand des Jugendausschusses Unterer Aischgrund und Pastoralassistent Tobias Ott. Schon an der Kirchentür wurden die Besucher in Empfang genommen und mit einem farbigen Punkt im Gesicht bemalt um anschließend in ein mit vielen bunten Luftballons und Luftschlangen geschmücktes Gotteshaus einzutreten. Auch Pfr. Matthias Steffel ließ es sich nicht nehmen sich thematisch zu kleiden. Eine „verwirrte“ Kirchenbesucherin stellte sich zu Beginn des Gottesdienstes angesichts des farbigen Punktes auf ihrer Stirn die Frage ob die Organisatoren sich mit dem Datum vertan haben und den Tag mit dem Aschermittwoch verwechselt haben. Zudem musste sie feststellen, dass auch die Ministranten offensichtlich nicht ausgeschlafen hatten und mit kunterbunten Ministrantenkleidern aufgelaufen sind. Nach einer Begründung für das farbige Spektakel seitens der Band konnte der Gottesdienst weitergeführt werden. Zur Predigt schlug die Stunde von Tobias Ott. Seine in Reimform vorgetragene Predigt belohnten die Besucher mit viel Applaus. Auch die Seligkeiten am Ende des Gottesdienstes zauberte den Anwesenden ein Lächeln ins Gesicht. „Selig, die fähig sind, sich auszuruhen und zu schlafen, ohne dafür eine Entschuldigung suchen zu müssen, denn sie werden weise werden.“ Pfr. Matthias Steffel sparte nicht mit Lob und hob die Qualität der Band Masada hervor. Als Dank für ihr jahrelanges Engagement übergab er neben einem Gutschein auch jedem Musiker eine kleine Süßigkeit zusammen mit einer Hand voll Glücksbohnen. Er bezog sich dabei auf die vorgetragene Lesung (die zugehörige Geschichte findet sich weiter unten). Die Band Masada bedankte sich bei den vielen Besuchern und Mitfeiernden mit einem kleinen Konzert im Anschluss an den Gottesdienst. Die Kinder freuten sich über die lachenden Luftballons die sie als Geschenk mit nach Hause nehmen durften. Geschichte von den Glücksbohnen Es war einmal ein Bauer, der steckte jeden Morgen eine Handvoll Bohnen in seine linke Hosentasche. Immer, wenn er während des Tages etwas Schönes erlebt hatte, wenn ihm etwas Freude bereitet oder er einen Glücksmoment empfunden hatte, nahm er eine Bohne aus der linken Hosentasche und gab sie in die rechte. Am Anfang kam das nicht so oft vor. Aber von Tag zu Tag wurden es mehr Bohnen, die von der linken in die rechte Hosentasche wanderten. Der Duft der frischen Morgenluft, der Gesang der Amsel auf dem Dachfirst, das Lachen seiner Kinder, das nette Gespräch mit einem Nachbarn – immer wanderte eine Bohne von der linken in die rechte Tasche. Bevor er am Abend zu Bett ging, zählte er die Bohnen in seiner rechten Hosentasche. Und bei jeder Bohne konnte er sich an das positive Erlebnis erinnern. Zufrieden und glücklich schlief er ein – auch wenn er nur eine Bohne in seiner rechten Hosentasche hatte.
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Mit über siebzig weiblichen Foserlecken und dem Teufelchen (Pfr. Matthias Steffel) gings lustig zu bei Sekt und ausgiebigem Faschingsfrühstück. Mit dem Sketch "das Ei" von Loriot und einem gemeinsamen Lied "Bei dem stimmt was net!" war für ausgelassene Stimmung und gute Unterhaltung gesorgt. Die Büttenrede vom Knecht vom Land und ein gespielter Witz sorgten zum Abschluss noch für heftige Lacher.
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